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 Wir über uns

8. Juli bei der KGNW

          Interesse? 

Aufgabenstellung

Neben ihren Hauptaufgaben sind für die Einrichtungen des Gesundheitswesens Umweltbeeinträchtigungen und dadurch ausgelöste Umweltprobleme Herausforderungen, denen sie sich stellen müssen.

Umweltschutz ist daher den Unternehmenszielen zuzuordnen und in die Grundsätze der Betriebsführung aufzunehmen.

Die Belange des Umweltschutzes müssen sowohl innerhalb der Einrichtungen als auch gegenüber Behörden, Fachverbänden, Kostenträgern und Wirtschaftsverbänden berücksichtigt werden.

Größere Einrichtungen des Gesundheitswesens (Krankenhäuser, Kliniken, Pflegeheime, Sanatorien) in Nordrhein-Westfalen beschäftigen daher MitarbeiterInnen, die mit der Lösung von Umweltproblemen beauftragt sind. Sie sind dafür verantwortlich, daß die Hauptaufgabe der Einrichtungen unter möglichster Schonung der Umweltressourcen mit wirtschaftlichen Mitteln erfüllt werden.

Einige dieser MitarbeiterInnen haben sich im Dezember 1992 zum Arbeitskreis Umweltschutz im Krankenhaus in Nordrhein-Westfalen mit dem Ziel zusammengeschlossen, Erfahrungen und Kenntnisse auszutauschen und weiterzugeben, um ökologische Probleme und Fragestellungen des Krankenhauses deutlich zu machen und deren Lösungen unter wirtschaftlichen Aspekten innerbetrieblich voranzutreiben und außerbetrieblich zu fördern.

Zu den Belangen des Umweltschutzes in den Einrichtungen des Gesundheitswesens zählen:

Arbeitsweise

In der Arbeitsordnung des Arbeitkreises ist die Arbeitsweise festgelegt.

Die gemeinsame Tätigkeit dient der Verbesserung des Umweltschutzes in den Krankenhäusern in Nordrhein-Westfalen.
Die Mitglieder des Arbeitskreises orientieren sich hierbei an folgenden Leitlinien:
Die Verwirklichung der Umweltschutzziele ist ein kontinuierlicher Prozeß, der in Übereinstimmung mit der Zielsetzung und Aufgabenstellung des Krankenhauses erreicht werden muß.
Der Umweltschutz sollte als Unternehmensziel verankert werden. In allen Funktionen und auf allen Ebenen sollten festgelegte Umweltschutzziele und -maßnahmen durch das Verhalten der MitarbeiterInnen gefördert werden.
Umweltprobleme in den Krankenhäusern sollten systematisch und mit klarer Prioritätensetzung versehen angegangen werden.

Die Optimierung des Umweltschutzes soll insbesondere dadurch erreicht werden durch:
gegenseitige Unterstützung der Umweltarbeitsgruppen in den Krankenhäusern,
einen institutionalisierten, kontinuierlichen Erfahrungsaustausch zwischen den Krankenhäusern,
die Sicherstellung des Informationsflusses,
die Erarbeitung von gemeinsamen Stellungnahmen des Arbeitskreises gegenüber der Industrie und der Legislative,
die Erarbeitung von Empfehlungen zu Fragen des Umweltschutzes im Krankenhaus.

Intensive regelmäßige Kontakte bestehen zum Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales NW, zum Ministerium für Umwelt, Raumordnung und Landwirtschaft NW, zur Krankenhausgesellschaft NW und zu den Ärztekammern.
 

Status

Der Arbeitskreis Umweltschutz im Krankenhaus in Nordrhein-Westfalen ist ein von Verbänden und Behörden unabhängiger Zusammenschluß von Personen, die in Einrichtungen des Gesundheitsdienstes mit Umweltschutz beauftragt sind.
 

Sitzungen

Der Arbeitskreis der Umweltbeauftragten tritt mindestens zweimal im Jahr zusammen. Die Sitzungen sind nicht öffentlich und werden in den Krankenhäusern abgehalten.
 

Projektgruppen

Zur Bearbeitung von Spezialthemen bildet der Arbeitskreis Projektgruppen.
 

Mitgliedschaft

Der Arbeitskreis Umweltschutz im Krankenhaus in Nordrhein-Westfalen steht mit Umweltschutz beauftragten MitarbeiterInnen von Einrichtungen des Gesundheitsdienstes in Nordrhein-Westfalen zur Teilnahme offen.

Von Trägern entsandte Vertreter und fachkundige Einzelpersonen können auf Antrag Mitglied im Arbeitskreis werden.

Für die Mitgliedschaft werden keine Beiträge erhoben.

Interessierte wenden sich bitte an:

 


 

 

Herrn 
Gerd Schäfer 
Berufsgenossenschaftliches Universitätsklinikum Bergmannsheil GmbH
- Technik, Bau & IT - 
Bürkle-de-la-Camp-Platz 1 
44789 Bochum 

Tel:  0234 / 302-6197 
Fax: 0234 / 302-6149
E-Mail

 
 
Bearbeitet zuletzt am 20.04.2015